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Wir haben viel vor!

Jeden Mittwoch um 16 Uhr wieder ab 4.4.2018

Führung & Verkostung:
Braasch Rum Manufaktur Museum

Mittwochs, 16 - 17 Uhr

Das „Gold der Karibik“ machte Flensburg einst reich und berühmt. Zucker und Rum und viele andere Kolonialwaren fanden auf Segelschiffen von Westindien ihren Weg in die damals dänische Handelsstadt an der Förde. In der privaten Sammlung von Destillateur Walter Braasch erleben Sie die Rumgeschichte der Stadt Flensburg. Begeben Sie sich auf eine Kurzreise zu den „drei kleinen Inseln“ in der Karibik, und erfahren Sie Wissenswertes über die Herstellung und die Geschichte rund um Rum, Zucker und Sklaverei. Zur Museumsführung und anschließenden Bilder-Show (Medienraum im OG) gehört die Verkostung hauseigener Rumsorten.

Die Führungen finden immer mittwochs statt bis einschl. 25. Oktober 2017.

 

Führung & Verkostung: 5 Euro pro Person
Teilnehmer:
max. 18 Personen

Anmeldung: telefonisch erforderlich

Individuelle Führung für Gruppen sind auf Anfrage ebenfalls möglich. Tel. 0049 (0)461 – 14 16 00

 

Mehr Informationen finden Sie hier ...


 

Freitag, 26. Oktober 2018, 19.30 Uhr

Lesung im Braasch Rum Manufaktur Museum:

Eisenhandschuhs letzte Reise
Leben und Sterben des Gouverneurs Jørgen Iversen Dyppel

 

Um den Rum dreht sich unser Leben – und für Flensburg gehört die Geschichte  der Westindienfahrt untrennbar dazu.

Mit Begeisterung haben wir daher diesen Roman von Andreas von Klewitz gelesen, der 2017 bei Edition diá erschienen ist.

Es ist uns eine große Freude, ihn hier bei uns im Rum Museum zu einer Lesung begrüßen zu dürfen.

Wir freuen uns auf einen schönen Abend, angeregte Gespräch im Anschluss – und laden natürlich auch auf einen Rumprobeschluck ein.

 

Karten für 10,- Euro p.P. erhalten Sie ab sofort in unserem Hauptgeschäft in der Roten Straße.


Zum Roman:

20. Oktober 1671 - die Fregatte „Færø“ verlässt die Reede von Kopenhagen mit einem besonderen Auftrag - die Kolonisierung der Insel St. Thomas in der Karibik. Die dänische Westindien-Kompanie hat damit einen ebenso pflichttreuen wie eigenwilligen Mann betraut: Jørgen Iversen Dyppel. In bescheidenen Verhältnissen aufgewachsen, ist die Ernennung zum Gouverneur für ihn ein Triumph, da er seine Erfahrungen als Weltreisender endlich unter Beweis stellen kann. Es ist aber auch der Beginn einer Tragödie, in der er an Menschen und Umständen scheitert und sich schließlich selbst verliert.

Der Roman basiert auf historischen Tatsachen. In drei Abschnitten wird Dyppels Lebensgeschichte erzählt, wobei der erste Teil seine Zeit auf St. Thomas schildert, im zweiten verschiedene „Zeugen“ Stellung nehmen, im dritten schließlich die zweite und letzte Reise des Gouverneurs aus der Sicht des Sohnes und der zweiten Ehefrau wiedergegeben wird. Offen bleibt bei den verschiedenen, teils gegensätzlichen Perspektiven, ob der Protagonist anders hätte handeln können. Als Mensch seiner Zeit war er an deren Konventionen gebunden und musste die ihm von König und Kompanie auferlegte Mission kompromisslos durchführen. Dass er am Ende einem Gewaltakt zum Opfer fiel, ist nicht nur Ironie des Schicksals, sondern einer von vielen Fällen in der Weltgeschichte.

Kurzbiografie Andreas von Klewitz
Jahrgang 1960, aufgewachsen in Jugoslawien und Dänemark, Studium der Slawistik und Ost- und Südosteuropäischen Geschichte in Berlin, freischaffender Publizist, Film- und Buchautor. Diverse Veröffentlichungen zu zeit- und kulturhistorischen Themen, nebenher Kurzgeschichten, 2004 erster Roman „Das Lied des Polyphem“ im Berliner Parthas Verlag, 2005 Roman „Der Erzchinese“, ebenfalls bei Parthas. Weitere Bücher: „Café Vaterland - Roman zweier Brüder“ -  Edition diá, Berlin (2013), „Carl Chun, die Valdivia und die Entdeckung der Tiefsee“ - Parthas, Berlin (2013), „Endstation Deutschland“ - Verlag am Park, Berlin (2015), „Kegilé oder Die seltsame Reise des Kammerdieners Jeremias Grobschmied von Brandenburg nach Afrika“ - Edition diá, Berlin (2016). Der Autor lebt und arbeitet in Berlin.

 

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