Braasch Rum Manufaktur Museum

Braasch Rum Manufaktur Museum

Braasch Rum Manufaktur Museum

Historische Flaschen, vergangene Marken, Maschinen, Bilder, Texte, Reiseberichte ... wenn das Herz für etwas schlägt, dann fängt man an zu sammeln und sich mit den Objekten der Leidenschaft zu umgeben.

So nahm die private Rum-Ausstellung von Destillateur Walter Braasch schon im Jahr 2000 ihren Anfang. Jahr für Jahr zog sie mehr Besucher an und war irgendwann zu klein für das wachsende Interesse an der Flensburger Rumgeschichte. In der Folge entschloss sich Familie Braasch zu einem Um- und Ausbau, dessen leichte moderne Architektur sich fast unsichtbar in das historische Gemäuer einfügt.

Im Juli 2014 wurde das Museum neu eröffnet und bietet seither einen kurzweiligen Eindruck des transatlantischen Dreieckshandels, der Flensburger Rumgeschichte und der Produktion und Herstellung von Zucker und Rum. Im 1. Obergeschoss werden ca. alle 15 Minuten Bilder aus dem heutigen „Westindien“, den US Virgin Islands gezeigt. 

Das Museum ist zu den Ladenzeiten geöffnet und der Eintritt ist frei. Ihre goldene Kostprobe im Glas, die wir Ihnen im Laden einschenken, können Sie dazu gerne mitnehmen – dann ist Ihr Erlebnis aufs Köstlichste abgerundet.

Öffnungszeiten ...

Braasch Rum Museum

Öffnungszeiten des Museums

Wegen Corona ist ein Besuch unseres Museums noch nicht wieder möglich. Sobald es wieder so weit ist, wird das auf dieser Seite stehen. Leider ist die historische Baustruktur der Braasch-Höfe und des Museums allerdings nicht barrierefrei und damit für Rollstuhlfahrer nicht geeignet.

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Rum Museum - Offene Führung am Mittwoch

Offene Führung am Mittwoch

In Corona-Zeiten leider nicht möglich:
Unsere offene Mittwochsführung, in der wir Ihnen in ca. 60 Minuten einen Einblick geben in die Westindienfahrt, den Dreieckshandel, Zucker und Rum – natürlich mit goldener Kostprobe.

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Individuelle Führungen im Braasch Rum Museum

Individuelle Führungen

In Corona-Zeiten leider nicht möglich:
Für geschlossene Gruppen von 10 bis maximal 18 Personen bieten wir auch indivduelle Führungen an besonderen Terminen an. Eine schöne Idee für Betriebsausflüge, Kundenevents und andere Gelegenheiten.

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HCA Flaschen

Mit "H.C.A." fing alles an

Der Schulweg von Walter Braasch führte an der Flensburger Schiffbrücke entlang, vorbei an den vielen betriebsamen Rumhäusern, von denen dieser besondere Duft ausging, der ihn schon als Kind faszinierte.
Als er sich später in der Spirituosenfabrikation Andresen bewarb, fragte ihn Senior-Chef Hermann C. Andresen, was wohl das Kürzel „831“ auf den Etiketten seiner Flaschen bedeuten würde. Die richtige Antwort darauf verschaffte Walter Braasch die Lehrstelle ...

Dank an H.C. Andresen

Dank an H.C. Andresen

Hier erlernte Walter Braasch bei Wolfgang Andresen als einer der Letzten das Handwerk des Destillateurs. Und wenn dessen Vater sagte: „Mok mi mal ‘n paar Buddeln Chef-Rum“, wusste er, was herzustellen war: eine ganz besonders hochwertige Qualität, die nicht für den Verkauf, sondern für einen besonderen Anlass mit Gästen oder Geschäftspartnern bestimmt war. Dieses Rezept vergaß‘ er nie und es wurde die Grundlage für den Braasch Rum Klassik „nach Chef-Rezept“ ...

Dank an Alfred Ritter

Dank an Alfred Ritter

Für die Ausbildung bei H.C. Andresen war Destillateurmeister Alfred Ritter zuständig, der später noch lange Jahre erfolgreich bei H.G. Dethleffsen tätig war. Er brachte Walter Braasch alles bei, was man können und wissen muss. Jahre später schloss sich der Kreis, als Alfred Ritters Sohn Yannick bei Walter Braasch den Beruf des Kaufmanns erlernte. 
Wir danken Alfred Ritter für die tatkräftige Unterstützung bei der Ausgestaltung unserer Ausstellung.

Familie Brodersen

Dank an Familie Brodersen

Im Museum wird auch die Geschichte der Flensburger Kaufmannsfamilie Brodersen erzählt. Und ihre Nachfahren (Foto) gehörten zu den ersten und begeisterten Gästen, als das Braasch Rum Museum 2014 neu eröffnete.
Sie erzählten uns ihre spannende Familiengeschichte und überließen uns Texte und Bilder aus ihrem Archiv, die wir studieren und für unsere Ausstellung nutzen dürfen.

Gemälde Handelsschiff Urania

J. Brodersen Flensburg, gegr. 1779

Über 33 Jahre führten die Kapitäne der Familie Asmus Brodersen das Handelsschiff „Urania“. Zwischen 1826 und 1859 lief es insgesamt 25 Mal Westindien an, zwischendurch war es zum Walfang nach Grönland unterwegs. Bis in die 1920er Jahre unterhielt die Familie ein eigenes Handelshaus mit der Marke „J. Brodersen Flensburg, gegr. 1779“ in der Angelburger Straße.

Flensburger Schiffer-Rum-Verschnitt und Flensburger Schiffer-Aquavit

Zwei Flensburger Klassiker

Jürgen Brodersen widmete seinem berühmten Großvater Asmus und dessen Fregatte den „Flensburger Schiffer-Rum-Verschnitt“ und den „Flensburger Schiffer-Aquavit“. 
Mit der Neuauflage dieser beiden alten Marken, die Familie Brodersen bis 1920 herstellte, möchte Familie Braasch an die Tradition dieser Flensburger Kapitänsfamilie erinnern.